Artikel-Schlagworte: „mentale Aufnahmefähigkeit“
oder beim Glas Wein, beim Lesen.
Jeder und jede hat eine ganz eigene Art, zur Ruhe zu kommen und das ist auch gut so. Warum dann einen Entspannungskurs besuchen? Vielleicht ist auch für Sie das Leben mit seinen zahllosen Forderungen ziemlich verrückt und es fällt häufig schwer, wirklich “runter zu fahren” – z.B. auch erholsam zu schlafen.
Mit Entspannungsmethoden wie Yoga, Meditation, Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung wird das zeitweise Abschalten der Alltagsturbulenzen recht bald möglich. Das tut schon mal gut. Nicht nur die Muskeln entspannen sich, auch im Gehirn setzt dabei eine bestimmte Reaktion ein: es entstehen sogenannte Alpha-Wellen, das heißt, ich bin angenehm gelöst und gleichzeitig hellwach.
Es passiert dabei aber noch viel mehr und zwar Erstaunliches. Neueste Ergebnisse der Hirnforschung belegen, dass Reparaturarbeiten und Erweiterungen der Speicherkapazität im Gehirn nicht nur in der Kindheit = Wachstumsphase sondern tatsächlich in jedem Alter möglich sind! Bewegung und auch regelmäßige Entspannung sorgen dafür, dass neue Nervenzellen im Hippocampus sprießen.
Dagegen ist es belegt und plausibel, dass dauerhafter Stress nicht nur Herz und Blutkreislauf, den Stoffwechsel sondern eben auch das Gehirn in eine Notsituation bringt, in der nur das allerwichtigste erledigt wird und sich sogar Fehler einschleichen. Dauerstress trübt die Neugier und die mentale Aufnahmefähigkeit, verschlechtert das Gedächtnis und führt dazu, dass Sorgen nicht mehr normal verarbeitet werden. Für Selbstheilungsarbeit bleibt da einfach nichts mehr übrig…. Aber: diese Veränderung in den Schaltkreisen des Gehirns sind reversibel.
Einen Entspannungskurs zu besuchen kann somit eine weitreichende Entscheidung sein, in Zukunft wieder gesünder zu werden, oder anders gesagt, dass Sie sich mit mehr innerer Ruhe, freudig und zuversichtlich Ihren Aufgaben stellen können.

