Artikel-Schlagworte: „Salz“
Kleine Pausen sind wie das Salz in der Suppe. Fehlt es am Salz, so nützen die besten Zutaten nix. Beim Essen ist das eine Binsenweisheit. In der psychischen Gesundheit tun wir uns oft schwer. Wer verlangt eigentlich, dass wir pausenlos aktiv sind, immer gut drauf, allzeit bereit…? Dieses ist eine Fehlinformation; sie dient nicht dem Leben sondern will uns in die Irre führen. Immer mehr Wasser in die Suppe, oder Möhren? Wer die Regie über den eigenen Tasg behalten will, kann sich gut an der Musik orientieren: zwischen lauten und leisen Tönen gibt es Pausen. Ja tatsächllich: ein kleiner Abstand, eine Zeit in der scheinbar nichts passiert. Man könnte sogar sagen, ohne Pausen gäb es keine Musik! Also: kleine Stopps einlegen zwischen verschiedenen Aufgaben, Einatmen und Ausatmen, Innehalten und sich selbst wieder spüren. Mag sein, es fühlt sich ungewohnt an, aber dieses Abenteuer führt auf neue Wege heraus aus der Enge. Vielleicht schenken uns die Pfingsttage neue Erfahrungen.

